Der Dezember ist für viele der Monat, der emotional und organisatorisch alles gleichzeitig von uns verlangt. Zwischen Jahresabschluss, Familienlogistik und privaten Erwartungen entsteht oft mehr Druck als Besinnlichkeit. Viele erleben dabei Weihnachtsstress, innere Unruhe und wachsende mentale Erschöpfung.
In solchen Phasen zeigt sich besonders deutlich, wie wichtig realistische Selbstwirksamkeit, gesunde Grenzen und kleine Pausen sind. Und auch, wie schnell wir in etwas hineinrutschen, das viele kennen, aber selten bewusst benennen: Freizeitstress.
„Ein Einstimmen auf Weihnachten – doch stattdessen jonglierst du zwischen beruflichen Deadlines, sozialen Verpflichtungen und dem stillen Wunsch, dass es diesmal anders sein könnte: ruhiger, achtsamer, erfüllter.“
Wenn selbst schöne Dinge anstrengend werden, spricht man von Freizeitstress
Warum Freizeitstress entsteht
Freizeitstress klingt paradox – schließlich ist Freizeit freiwillig. Doch sobald selbst schöne Aktivitäten geplant, organisiert und in einen vollen Alltag gepresst werden, steigt der Stress. Das Problem: Selbstfürsorge wird zur moralischen Verpflichtung. Wer sie nicht umsetzt, fühlt sich nicht nur gestresst, sondern auch schuldig.
Die Psychologie beschreibt das als Überlastung der selbstbestimmten Ressourcen. Vereinfacht gesagt: Auch gute Aktivitäten verursachen Alltagsbelastung, wenn kein echter Raum da ist.
Wie sich Freizeitstress im Alltag zeigt
IIch kenne das aus eigener Erfahrung. In den letzten drei Jahren – zwischen Studium, Kleinkind und Selbstständigkeit – fühlte sich mein Alltag überladen an. Selbst Dinge, die mir eigentlich guttun sollten, wurden zu Aufgaben, die ich irgendwo unterbringen musste.
Yoga um 18 Uhr? Klingt gut – aber nur, wenn du nicht vorher dreimal umgeplant hast, niemand krank geworden ist und keine Deadline dazwischengekommen ist.
Deshalb erlebte ich etwas, das viele Eltern, Studierende, Arbeitnehmer und Selbstständige kennen: Zeit für mich war zwar vorhanden, aber nie zur selben Uhrzeit, die im Kalender stand.
- Und an einigen Tagen gab es nur zehn Minuten, aber genau die waren wertvoll.
- Manchmal gibt es nur wenige ruhige Minuten am Morgen, wenn das Haus leergefeegt ist
- Oder es ergeben sich völlig spontan Zeitfenster am Nachmittag – die so ungeplant zur Verfügung stehen, dass man kurz überfordert ist, sie sinnvoll zu nutzen
Selbstwirksamkeit gegen Freizeitstress – warum kleine Entscheidungen mehr verändern als ein perfektes Zeitmanagement
Warum Selbstwirksamkeit im Stress verloren geht
Selbstwirksamkeit beschreibt das Vertrauen darauf, dass das eigene Handeln etwas bewirken kann. Aus wissenschaftlicher Sicht ist sie einer der stärksten Faktoren für psychische Gesundheit.
Wenn du nur auf Termine, Nachrichten und Anforderungen reagierst entsteht Überforderung. Genau hier verstärkt Freizeitstress den Eindruck, keine Kontrolle mehr zu haben.
Mini-Entspannung, die sofort wirkt
Selbstwirksamkeit entsteht nicht dadurch, alles perfekt zu organisieren.
Sie entsteht durch kleine, realistische Entscheidungen:
- einen Moment bewusst tief atmen
- zehn Minuten Ruhe zulassen
- ein klares „Nein“ aussprechen
- Handy weglegen
- eine Mini-Pause einbauen
- zwei Minuten bewusst entspannen
Diese Mini-Interventionen fördern Stressbewältigung im Alltag und signalisieren dem Nervensystem: „Ich kann jetzt etwas beeinflussen.“
Ich kann Einfluss nehmen. Nicht später, nicht am Wochenende, nicht im nächsten Urlaub – sondern jetzt!
Und genau dieser Gedanke ist die Basis für nachhaltige Entlastung.
Warum wir unsere Energie nicht „optimieren“ müssen, sondern schützen sollten
Warum Energie-Management bei Alltagsüberlastung und Freizeitstress oft scheitert
Viele versuchen, Energie wie ein Projekt zu planen – mit Routinen, Zeitblöcken Optimierungsdruck. Doch dieser Ansatz erzeugt oft noch mehr Stress und verstärkt Überforderung im Alltag.
Was das Nervensystem stattdessen braucht
Realistischere Fragen wären:
- Was gibt mir Energie und was raubt sie mir?
- Wann fühle ich mich handlungsfähig und wann erschöpft?
- Wie kann ich mein Nervensystem beruhigen?
Ein dauerhaft hochaktiviertes Nervensystem braucht keine neuen Ziele, sondern Regulation.
Kurze, regelmäßige Unterbrechungen wirken medizinisch nachweislich stärker als seltene lange Pausen. Atmung, Dehnung, Stille – kleine Impulse, große Wirkung. Sie senken nachweislich die Herzfrequenz, Muskelspannung und den Cortisolspiegel.
Wenn wir lernen, die Geschwindigkeit im Alltag immer wieder bewusst herauszunehmen, entsteht ein natürlicher, gesünderer Rhythmus – kein perfekter, aber ein realistischer.
Wie mein Gesundheitsarchiv „REcharge“ daraus entstanden ist
Ein Gesundheitsarchiv für echte Tage, nicht ideale
Genau diese Erfahrung, mein eigener Balanceakt der letzten Jahre, war der Grund, warum ich mein neues Konzept REcharge entwickelt habe: ein Gesundheitsarchiv mit kurzen, flexiblen Übungen, die du dann nutzt, wenn wirklich ein Zeitfenster aufgeht.
Was REcharge dir ermöglicht:
- Pausen im Alltag alltagstauglich machten
- flexible Nutzung ohne fixe Termine
- wirksame Mini-Übungen
- Selbstwirksamkeit stärken
- Nervensystem regulieren
- weniger Druck, mehr Entlastung
Für wen REcharge besonders geeignet ist
Ich liebe die gemeinsamen Abende im Yogaraum. Es berührt mich jedes Mal, wie viele von euch sich dienstags und donnerstags bewusst diese Stunde nehmen, obwohl der Alltag oft voll ist. Gleichzeitig weiß ich, dass es viele von euch gibt, die gerade nicht dorthin kommen können – und das nicht, weil ihr nicht wollt, sondern weil das Leben im Moment kaum Raum lässt. Genau euch möchte ich mit REcharge erreichen: diejenigen, die Erholung brauchen, aber im Alltag keine festen Zeiten finden.
Nicht „noch ein Punkt im Kalender“, sondern etwas, das du dann nutzt, wenn es sich für dich richtig anfühlt – sei es morgens, mittags, abends oder zwischendurch.
Fazit – Freizeitstress bewältigen: Es geht um Energie, nicht um Perfektion
Der Dezember ist laut, schnell und voll – ein Monat voller Tempo. REcharge unterstützt dich mit kurzen, realistischen Übungen, die dir helfen, innere Ruhe zu finden, Energie zu schützen und das Nervensystem zu entlasten.
Denn wenn aus Erholung ein To-do geworden ist, brauchen wir keine weitere Aufgabe, sondern eine Perspektive, die sich an unserer echten Lebenssituation orientiert, nicht an idealen Bedingungen. REcharge bietet dir genau diese flexible Unterstützung.
Kompaktkurs „REcharge“
Mein neues Programm mit alltagstauglichen Übungen zur Entspannung und Regulation läuft ab sofort. Ohne feste Termine, ohne Druck, flexibel nutzbar – vielleicht auch eine liebevolle Geschenkidee für Menschen, die im Dezember besonders viel Ruhe gebrauchen können.
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